Musik... ist Leben
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Tagesspruch/Info

Dienstag, 17. November 2009

 

Videos der Stiftskantorei auf "Youtube":

 

Oblivion

Gloria Dios

(aus der "Misa Criolla")

Primavera

La última curda

(Bandoneon-Solo

Ana Escalada)

Che Bandoneon

(Bandoneon-Solo

Ana Escalada)

La Yumba

Bandoneon   Ana Escalada

Saxophon     Simon Lindner

Querflöte      Christiane P-L

Klavier          Jürgen Lindner

Johann Sebastian Bach (Bild anklicken)

Zur Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine

Zur Bibel

Evangelischen Johannesstift

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Montag, 6. April 2009

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen. Leo Tolstoj

Mittwoch, 8. April 2009

  • Merkspruch
  • Amüwei, Kö und Lei

Johann Sebastian Bach 1685-1750

  • Kindheit: Eisenach Ohrdruf Lüneburg
  • Beruf: Arnstadt Mühlhausen Weimar Köthen Leipzig

Donnerstag, 9. April 2009

Mein Lieblingsfilm:

Tango-Fieber (The Tango Lesson), 1997, 100 min. von Sally Potter

Ein intensiver, ruhiger Film in s/w.

Eine Huldigung an den klassischen Tango Argentino.

"Das Saxophon"

Karfreitag, 10. April 2009

Ein Leben ohne Musik ist ein Leben im Irrtum

Stiftskirche bei Nacht

Sa 11. April 2009

Ein Intellektueller ist ein Mensch, der eine einfache Sache kompliziert ausdrückt.

Ein Künstler ist ein Mensch, der eine komplizierte Sache einfach ausdrückt.

Charles Bukowski (1920-1994)

Osterfeuer 2009

Sonntag, 12. April 2009

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja, halleluja.

Beim Holzsammeln knisternde Hornisse

Sonntag, 19. April 2009

Die Hornisse knabberte mit lautem, knisternden Geräusch an einem Holzpfahl.

 

Mi 29. April 2009

Sage nicht immer "Morgen, morgen...

morgen mach ich, was mir Freude macht."

Irgendwann könnte es zu spät sein!

 

Dienstag, 19. Mai 2009

Erziehung bedeutet Beispiel und Liebe, sonst nichts. Friedrich Fröbel

 

Donnerstag, 21. Mai 2009

Musik ist eine Form der Kunst, die es uns erlaubt, eingesperrte Emotionen zu befreien.

 

Do 25. Juni 2009

Man kann ohne Liebe Holz hacken,

Ziegel formen,

Eisen schmieden.

 

Aber mit Menschen kann man nicht

ohne Liebe umgehen.

Leo Tolstoj

 

Donnerstag, 18. Juni 2009

Nur, wenn du mit dem Herzen siehst, kannst du zu dir selbst finden und jenem anderen Menschen begegnen, der ein Teil von dir ist und zu dir gehört.

"Mein Feuer brennt im Land der Fallenden Wasser"

Rainer M. Schröder

 

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Müde

Mitten in der Nacht klingelt das Telefon. Schlaftrunken schleppt sich der Angerufene aus dem Bett und brabbelt: "Hier eins-eins-eins, eins-eins-eins!" Am anderen Ende tönt es: "Wie, ist da nicht "Elf-elf-elf?" "Nein, hier ist eins-eins-eins, eins-eins-eins!"

"Ach, entschuldigen Sie bitte, ich wollte elf-elf-elf!"

Der Geweckte: "Macht nichts, ich musste sowieso aufstehen; das Telefon hat geklingelt!"

Aus "Der Prophet"

 

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

 

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,

denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht,

sie euch ähnlich zu machen.

 

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

 

Khalil Gibran (1883-1931) aus "Der Prophet" (1923)

Theodor Storm (1817-1888)

Winter 2009

 

Von drauss' vom Walde komm ich her;

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen

sah ich goldene Lichtlein sitzen;

und droben aus dem Himmelstor

sah mit großen Augen das Christkind hervor.

 

Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,

da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,

hebe die Beine und spute dich schnell!

 

Die Kerzen fangen zu brennen an,

das Himmelstor ist aufgetan,

Alt' und Junge sollen nun

von der Jagd des Lebens einmal ruhn;

und morgen flieg ich hinab zur Erden,

denn es soll wieder Weihnachten werden!"

 

Ich sprach: "O lieber Herre Christ,

meine Reise fast zu Ende ist;

ich soll nur noch in diese Stadt,

wo's eitel gute Kinder hat."

 

"Hast denn das Säcklein auch bei Dir?"

Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:

denn Äpfel, Nuss und Mandelkern

essen fromme Kinder gern."

 

"Hast denn die rute auch bei dir?"

Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;

doch für die Kinder nur, die schlechten,

die trifft sie auf den Teil, den rechten."

 

Christkindlein sprach: "So ist es recht;

so geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

 

Von drauss' vom Walde komm ich her;

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich's hier innen find!

Sind's gute Kind, sind's böse Kind?